Neu ab 2020:

Fasten mit Ayurveda und Yoga

Im März/April und November 2020 bieten wir in zwei ausgewählten Wochen das Fasten mit Ayurveda und Yoga an. 

 

Mit diesem Angebot möchten wir Ihnen die Lehre der Ayurveda näher bringen.Anhand der Bestimmung Ihrer eigenen Konstitution (Prakriti) erfahren Sie, was Ihre ureigene, individuelle Mitte ist. Und Sie ermitteln auch, welche Abweichungen (Vikriti) sich im Laufe des Lebens eingeschlichen haben, die genau diese Harmonie stören können.

 

In den Ayurveda-Workshops werden wir Ihnen Handwerkszeug mitgegeben, damit Sie selbstständig - auch daheim im Alltag - die Doshas ausgleichen können. Damit schaffen Sie die Voraussetzung, gesund zu bleiben oder zu werden. Sie schulen Ihre Wahrnehmung und Achtsamkeit im Umgang mit sich selbst, anderen Menschen und der Umwelt (Jahres-zeiten, Tageszeiten, Nahrung, Sport usw.).

 

Yoga ist ein Bestandteil der Ayurveda. Beide Systeme entstammen der gleichen Philosophie und sie ergänzen und komplementieren sich gegenseitig. Im Ayurveda ist Lebensführung ein wesentlicher Faktor und so nutzen wir Yoga für den ausgleichenden Wechsel zwischen Bewegung und Entspannung, der auch im Fasten so wichtig ist.

 

Alles in allem tauchen Sie ein in die Welt der Ayurveda und werden feststellen:

Ayurveda ist  nicht exotisch, nicht nur indisch, sondern für jeden "das Wissen/die Wissenschaft vom langen, gesunden und glücklichen Leben".

 

Das Konzept und die Leitung gestaltet die Heilpraktikerin, Yogalehrerin und medizinische Ayurvedatherapeutin Eva-Maria Hauck. Sie unterhält eine eigene Praxis für Naturheilkunde und Ayurvedamedizin in Worms.

 

 

Ursprung der Ayurveda

Ayurveda ist die älteste bekannte Lebens- und Naturheilkunde der Welt und gilt als "Mutter der Medizin"Die Ursprünge dieser Lehre liegen in Indien. Der Begriff kommt aus dem Sanskrit, einer indo-germanischen Sprache und bedeutet:

 

Ayus = Das Leben
Veda = Das Wissen/die Wissenschaft

 

Es ist eine Erfahrungswissenschaft, die auf den Naturgesetzten und einem ganzheitlichen Denksystem basiert. Genau deswegen lässt sie sich auf alle Menschen in der ganzen Welt anwenden. Der Mensch ist ein integrativer Teil der Natur, eingebunden in seine Umgebung, Gesellschaft, Lebensbereiche und das Universum. Das heißt: Das Wohl des Einzelnen ist untrennbar mit dem Wohl der Gesellschaft, aller Lebewesen und des gesamten Universums verbunden. Umgekehrt ist das eigene Wohlbefinden sehr wichtig, nicht nur für den einzelnen, sondern auch für andere.


Der Mikrokosmos spiegelt sich im Makrokosmos und umgekehrt spiegelt sich der Makrokosmos auch im Mikrokosmos.

 

Geschichte der Ayurveda

Entstanden vor ca. 5.000 Jahren wurde das Wissen zunächst nur mündlich, von einer Generation auf die nächste, vom Lehrer auf den Schüler, weitergegeben.


Erst vor ca. 1.500 bis 3.000 Jahren begannen die Menschen, ihr Wissen in schriftlicher Form zu fixieren. Die drei ältesten Standardwerke sind:

 

Charka Samhita, ca. 1. Jh. v. Chr.
Sushruta Samhita, ca. 1. Jh. n. Chr.
Astanga Hrdaya, ca. 7. Jh. n. Chr.

 

Viele europäische Mediziner und Philosophen, von Hippokrates über Platon zu Paracelsus, haben ähnliche Ansätze. Heute gehört Ayurveda zum offiziellen Medizinsystem in Indien und ist von der WHO (Weltgesundheitsorganisation) als traditionelle Heilkunde anerkannt. Neben der Schulmedizin und der Homöopathie ist die Ayurveda-Medizin ein anerkanntes Studium an den dortigen Universitäten. Weltweit werden heute ca. 1/5 aller Menschen nach ayurvedischen Richtlinien medizinisch betreut.

 

Definition der Ayurveda

Um gesund zu bleiben ist es wichtig, das eigene Gleichgewicht zu kennen und möglichst zu erhalten.


So definiert Ayurveda den Begriff "Gesundheit" als "Verweilen im eigenen Selbst". Im Unterschied dazu kann Krankheit entstehen, wenn wir unser Gleichgewicht verlieren. Es geht dabei um eine gesunde Lebensführung und Ernährung (Ayurveda wird auch als Küchenmedizin betrachtet), im Einklang mit Körper, Geist und Seele unter Berücksichtigung aller Umweltfaktoren.

 

Um das Prinzip des Gleichgewichtes zu verdeutlichen benutzt Ayurveda das Bild der drei Funktions- bzw. Energie-prinzipien, der Doshas:

 

Vata: Das Luft- bzw. Bewegungsprinzip

Pitta: Das Feuer- bzw. Stoffwechsel- oder Tranformationsprinzip

Kapha: Das Wasser- bzw. Strukturprinzip

 

Diese drei Energien befinden sich überall in der Welt: In unserem Körper und unserem Geist, in der Natur, in unseren Nahrungsmitteln, im Wetter, in den Tages- und Jahresrhythmen, in unseren Lebensphasen. Deshalb ist es wichtig alle Aspekte des Lebens zu berücksichtigen, wenn es um das innere Gleichgewicht und somit um die Gesundheit geht.

 

 

Für Informationen zum Tagesprogramm klicken Sie bitte hier.

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